Der Südtrakt des Zürcher Hauptbahnhofs wurde nach mehr als 150 Jahren umfassend saniert. Ein wichtiger Teil des erneuerten Erscheinungsbildes sind die Türen und Fenster aus Eichenholz. Sie prägen den Charakter des historischen Gebäudes und fügen sich harmonisch in die sanierten Sandsteinfassaden ein.
Für dieses anspruchsvolle Projekt wurden feingliedrige Holz-Fenster und Türelemente aus Eiche gefertigt. Die natürliche Oberfläche mit Öllasur orientiert sich am ursprünglichen Zustand und bringt die warme Wirkung des Holzes besonders schön zur Geltung. Gemeinsam mit den dunklen Zierelementen entsteht ein hochwertiges Gesamtbild, das historische Details und moderne Anforderungen verbindet.
Eine zentrale Rolle spielte die Denkmalpflege. Historische Fotos und Pläne dienten als Grundlage, damit Form, Farbe, Profile und Beschläge möglichst originalgetreu umgesetzt werden konnten. Gleichzeitig mussten heutige Ansprüche an Schallschutz, Sonnenschutz, Funktion und Sicherheit erfüllt werden. So entstand eine Lösung, die optisch historisch wirkt, technisch aber modern ist.
Besonders anspruchsvoll waren die grossen Türen in den Rundbogenöffnungen. Ein einzelnes Türelement wiegt inklusive Glas und technischen Installationen rund eine Tonne. Für Planung, Produktion und Montage war deshalb viel Erfahrung, Präzision und Zusammenarbeit gefragt.
Das Projekt am Zürcher Hauptbahnhof zeigt, wie hochwertige Premium Fenster, sorgfältige Handwerksarbeit und ein sensibles Design historische Architektur für die Zukunft weiterführen können.
Baujahr:
2024
Architekt:
Aebi & Vincent Architekten SIA AG
Fotografie / Visualisierung:
Thomas Telley Architektur-Fotografie