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Sanierung und Erweiterung Mehrfamilienhaus, Zürich
Elegant den Bogen gespannt – zwischen bestehenden und neuen Strukturen
Das Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1913, Teil eines historischen Gebäudensembles, wurde umfassend saniert und durch einen schlichten, volumetrisch integrierten Anbau erweitert. Lange Balkone verbinden den Altbau optisch mit dem Neubau, während eine abgerundete Fassadenecke visuelle Dynamik im Gebäudensemble erzeugt.
Die grosszügigen Verglasungen und Türen fügen sich präzise in das architektonische Konzept ein. Zum Einsatz kam ein hochwertiges Holz-Metall-Fenstersystem aus Fichte mit dem schlanken Profiltyp Midi. Passend dazu wurde die Eingangstür ebenfalls in einer robusten Holz-Metall-Konstruktion in Fichte ausgeführt. Die Materialkombination verbindet wohnliche Wärme im Innenraum mit optimalem Witterungsschutz an der Fassade.
Ein besonderes architektonisches Highlight bildet das im Grundriss gebogene Fenster, welches der Rundung der Fassadenecke exakt folgt. Diese massgeschneiderte Lösung unterstreicht die fliessende Bewegung des Baukörpers und stellt eine harmonische Verbindung zwischen dem Innenraum und den terrassierten Gartenanlagen her. Trotz der anspruchsvollen Geometrie fügt sich das Bauteil nahtlos in die historische und zugleich moderne Ästhetik des Objekts ein.
- Baujahr
1913
- Architektur
Vera Gloor AG
- Ausführung
- Material